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  Partnerschaft zwischen Tarjan und Hattstedt - kompletter Artikel  
     
    Der Partnerschaftsvertrag zwischen den Gemeinden Tarjan in Ungarn und Hattstedt ist endgültig in „trockenen Tüchern“. Bereits im Juli 2007 hatten Hattstedts Bürgermeister Ralf Heßmann und sein damaliger Stellvertreter Hans Klein mit Tarjans stellvertretendem Bürgermeister Dr. Michael Martin und Gemeindevertreter György Strehli das Vertragswerk in Hattstedt besiegelt. Im Rahmen des Grillfestes des Spielmannszuges Hattstedt war diese Unterzeichnung ein Höhepunkt gewesen.

Den ungarischen Freunden, so Bürgermeister Heßmann, lag ein Gegenbesuch von politischer Seite und eine Ratifizierung des Vertrages auf ungarischem Boden sehr am Herzen. So machten sich Kreispräsident Helmut Wree zusammen mit Bürgermeister Ralf Heßmann, dem 1. stellvertretenden Bürgermeister Hans Klein, der 2. stellvertretenden Bürgermeisterin Christel Schmidt, Gemeindevertreter Karl-Heinz Hansen und von der Amtsverwaltung Hattstedt Manfred Gregersen, auf den Weg in die Partnergemeinde.

Ebenfalls dabei eine Delegation des Spielmannszuges Hattstedt, darunter der Ehrenvorsitzende Udo Wohnsen, Kassenwart Gerhard Quint und Schriftführer Holger Renken.

“Wir sind empfangen worden wie Staatsgäste. Die Begrüßung war herzlich wie in einer Familie“, beschreibt Bürgermeister Heßmann die Eindrücke. Eigentlich kein Wunder, denn seit 15 Jahren verbindet nicht nur die Musiker des Spielmannszuges Hattstedt mit den Ungarn eine enge Freundschaft, sondern auch viele Familien der Gemeinden auch außerhalb des Vereins.

Drei Tage volles Programm absolvierte die nordfriesische Delegation in Ungarn. Neben der Vertragsunterzeichnung durch die Bürgermeister Janos Jelli aus Tarjan und Ralf Heßmann aus Hattstedt im Rahmen eines Festaktes fand ein Empfang im Kulturhaus, die Besichtigung von Sporthalle, Schule, des Kindergartens und der Kirche statt. Vor der Sporthalle durfte Bürgermeister Heßmann den „Hattstedt-Park“ eröffnen. Er pflanzte als Symbol der Partnerschaft einen Baum. Nordfrieslands Kreispräsident Helmut Wree überbrachte die Grüße des Kreises Nordfriesland und drückte seine Bewunderung über die entstandene Partnerschaft aus. „Wir älteren haben das Haus Europa gebaut. Nun liegt es an der Jugend, es einzurichten und zu pflegen“, sagte der Kreispräsident.

Die deutsche Delegation nahm an der sonntäglichen Messe teil, und immer wieder gab es gesellige Stunden bei gemeinsamen Mahlzeiten, bei Ausflügen in die Umgebung und einer Besichtigung der ungarischen Hauptstadt Budapest, die mit einem Besuch des Parlamentsgebäudes verbunden wurde.

„Die Gastfreundschaft war einfach grandios. Es hat mich beeindruckt, welch hohen Stellenwert die Partnerschaft für unsere Freunde in Tarjan hat. Sprachbarrieren gibt es auch nicht, denn dort leben Ungarn-Deutsche (Donauschwaben). Wir sprechen eine Sprache“, so Bürgermeister Heßmann.
 
     
  
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